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Der Gemeinderat der Gemeinde Rot an der Rot hat am 12. September 2011 in öffentlicher Sitzung den Bebauungsplan „Gewerbegebiet Sägwiese“ am östlichen Ortsrand von Spindelwag nach § 10 Baugesetzbuch (BauGB) und die zusammen mit dem Bebauungsplan aufgestellten örtlichen Bauvorschriften gem. § 74 Landesbauordnung (LBO)§ § als Satzung beschlossen. Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplans umfasst eine Fläche von 12 890 qm mit dem Flurstück 56 sowie Teilflächen der Flurstücke 55 und 334/1. Der Geltungsbereich wird wie folgt begrenzt: Im Norden:     durch den Bachlauf der Rot, Flst. 54 Im Osten:       durch eine Teilfläche des landwirtschaftlich genutzten Grundstücks Flurstück 334/1 Im Süden:      durch die öffentliche Verkehrsfläche der Landesstraße L300, Flurstück 57 Im Westen:     durch das gewerblich genutzte Flurstück 53/1 und das landwirtschaftlich genutzte Flst. 53/2 Maßgebend ist der Lageplan in der Fassung vom 21.06.2011/01.09.2011, gefertigt von Ingenieurbüro Aßfalg, Gaspard und Partner, Bad Waldsee. Der Lageplan ist der Bekanntmachung beigefügt (nicht maßstäblich) Der Geltungsbereich des Bebauungsplans „Gewerbegebiet Sägwiese“ einschließlich der örtlichen Bauvorschriften ist bereits mit einem Gewerbebetrieb bebaut. In dem seit dem 20.03.2014 rechtskräftigen Flächennutzungsplan Rot an der Rot/Tannheim ist das „Gewerbegebiet Sägwiese“ als Bestand eingezeichnet. Das „Gewerbegebiet Sägwiese“ ist nun somit aus dem Flächennutzungsplan entwickelt. Eine Genehmigung des Bebauungsplans durch das Landratsamt Biberach ist somit nicht erforderlich. Der Bebauungsplans und die örtlichen Bauvorschriften „Gewerbegebiet Sägwiese“ treten mit dieser Bekanntmachung nach § 10 Abs. 3 BauGB und § 74 Abs. 6 und 7 LBO in Kraft. Der Bebauungsplan und die örtlichen Bauvorschriften einschließlich Begründung und Umweltbericht sowie der zusammenfassenden Erklärung nach § 10 Abs. 4 BauGB können beim Bürgermeisteramt Rot an der Rot, Zimmer 5, Klosterhof 14, 88430 Rot an der Rot während der üblichen Dienststunden eingesehen werden. Jedermann kann den Bebauungsplan einsehen und über den Inhalt Auskunft verlangen. Hinweise: 1) Auf die Vorschriften des § 44 Abs. 3 Satz 1 und 2 BauGB über die Fälligkeit etwaiger Entschädigungsansprüche im Falle der in den §§ 39-42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile, deren Leistung schriftlich beim Entschädigungspflichtigen zu beantragen ist, und des § 44 Abs. 4 BauGB über das Erlöschen von Entschädigungsansprüchen, wenn der Antrag nicht innerhalb der Frist von drei Jahren gestellt ist, wird hingewiesen. 2) Unbeachtlich werden nach § 215 Abs. 1 Nr. 1-3 BauGB a) eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1-3 BauGB beachtlicher Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften b) eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und c) nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs, wenn sie nicht schriftlich innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung gegenüber der Gemeinde geltend gemacht worden sind. Der Sachverhalt, der die Verletzung oder den Mangel begründen soll, ist bei der Geltendmachung darzulegen. 3) Nach § 4 Abs. 4 der Gemeindeordnung für Baden-Württemberg (GemO) gelten Satzungen, die unter Verletzung von Verfahrens- oder Formvorschriften der Gemeindeordnung oder aufgrund der Gemeindeordnung zustande gekommen sind, ein Jahr nach der Bekanntmachung als von Anfang an gültig zustande gekommen. Dies gilt nicht, wenn a) die Vorschriften über die Öffentlichkeit der Sitzung, die Genehmigung oder die Bekanntmachung der Satzung verletzt worden sind, b) der Bürgermeister dem Beschluss nach § 43 GemO wegen Gesetzwidrigkeit widersprochen hat oder wenn vor Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1 genannten Frist die Rechtsaufsichtsbehörde den Beschluss beanstandet hat oder die Verletzung der Verfahrens- oder Formvorschrift gegenüber der Gemeinde unter Bezeichnung des Sachverhalts, der die Verletzung begründen soll, schriftlich geltend gemacht worden ist. Ist eine Verletzung nach § 4 Abs. 4 Satz 2 Nr. 2 GemO geltend gemacht, so kann auch nach Ablauf der in § 4 Abs. 4 Satz 1 GemO genannten Frist jedermann diese Verletzung geltend machen.   4) Ebenso wird auf § 47 Abs. 2 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) hingewiesen, wonach ein Normenkontrollantrag gegen den Bebauungsplan nur innerhalb eines Jahres nach dieser Bekanntmachung gestellt werden kann. Ein Antrag nach § 47 VwGO (Normenkontrolle) ist unzulässig, soweit der Antragsteller mit ihm nur Einwendungen geltend macht, die im Rahmen der öffentlichen Auslegung oder im Rahmen der Beteiligung der betroffenen Öffentlichkeit nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können. Lageplan Mitteilungsblatt KW 17 vom 27.04.2017. Rot an der Rot, den 24.04.2017 gez. Irene Brauchle, Bürgermeisterin

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