Der Winter kann kommen!

Informationen zum Winterdienst in unserer Gemeinde.

Schon seit Anfang November ist unser Bauhofteam im Einsatz, um unsere Gemeinde „winterfest“ zu machen: Es gilt die Räum- und Streupläne zu erstellen, das Lager mit rund 70 Tonnen Streusalz zu füllen, die rund 60 Splittkisten auszubringen, die Fahrzeuge aufzurüsten und die rund 2.500 Schneeleitpfähle aufzustellen.

Diese Vorbereitungen sind nun abgeschlossen und es startet der sogenannte „Weckdienst“: Jeden Tag wird morgens ab 3 Uhr in regelmäßigen Abständen die Wetterlage durch einen Bauhofmitarbeiter geprüft. Ist es glatt oder liegt Schnee, werden die anderen Mitarbeiter des Bauhofs informiert.

Vor nun der erste Schnee fällt, möchten wir wieder über Ihre Pflichten als Straßenanlieger informieren:

  • Innerhalb der geschlossenen Ortslage sind die Gehwege zu räumen sowie bei Schnee und Eisglätte zu streuen
  • Die Gehwege müssen werktags bis 7.00 Uhr, an Sonn- und Feiertagen bis 8.00 Uhr geräumt und gestreut sein.
  • Wenn tagsüber Schnee fällt oder Schnee- bzw. Eisglätte auftritt, ist unverzüglich, bei Bedarf wiederholt, zu räumen und zu streuen. Diese Pflicht endet um 20.00 Uhr.
  • Zum Streuen ist möglichst abstumpfendes Material wie Sand oder Splitt zu verwenden. Die Verwendung von Salz oder salzhaltigen Stoffen ist auf ein unumgängliches Mindestmaß zu beschränken. Wenn auf oder an einem Gehweg Bäume oder Sträucher stehen, die durch salzhaltiges Schmelzwasser gefährdet werden könnten, ist das Bestreuen mit Salz oder salzhaltigen Stoffen verboten.
  • Beim Räumen sind die Straßenkandeln und Einlaufschächte unbedingt freizuhalten, damit das Schmelzwasser dort abfließen kann.
  • Wer diese Pflichten nicht selbst ausführen kann, muss dafür Sorge tragen, dass der Winterdienst dennoch gesichert ist.

Räum- und Streuplan der Gemeinde Im letzten Jahr wurden insgesamt 170 Tonnen Streusalz verbraucht. Mit einem LKW, einem Radlader, drei Kleinfahrzeugen und mit der Unterstützung von zwei Subunternehmern sind die zehn Mitarbeiter bei Bedarf bis spät in die Nacht unterwegs. Damit bei den über 220 km Gemeindeweg alles geordnet abläuft, hält man sich an den Räum- und Streuplan.

Priorität haben gefährliche und verkehrswichtige Straßen und Wege im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht. Als verkehrswichtig gelten grundsätzlich nur Durchgangsstraßen, Steilstrecken sowie Straßen, auf denen erfahrungsgemäß mit stärkerem Verkehrsaufkommen zu rechnen ist (z. B. Buslinien). Hinzu kommen öffentliche Gebäude, Schulhöfe und Kindergärten. Über diese gesetzliche Pflicht hinaus bemüht sich die Gemeinde, auch andere Straßen und Wege (z. B. in Wohngebieten) zu räumen. Diese müssen und können aber erst nachgeordnet berücksichtigt werden.

Geparkte Fahrzeuge behindern den Winterdienst! Damit unser Räumfahrzeug ungehindert fahren kann, ist eine Fahrbahnbreite von mindestens 3,50 m erforderlich. Bei geringerer Restfahrbahnbreite ist ein Durchkommen nicht gefahrlos möglich. In diesen Fällen wird nicht geräumt! Wir bitten Sie deshalb, Fahrzeuge bei Schnee nicht auf der Fahrbahn zu parken. In diesem Zusammenhang wird darauf hingewiesen, dass das Parken auf Gehwegen generell nicht erlaubt ist.

Ihr Ansprechpartner im Rathaus: Bei Fragen und Anliegen rund um das Thema Winterdienst wenden Sie sich an die Gemeindeverwaltung: Frau Weiss, Tel. 08395 9405-0, rathaus@rot.de. Weiterführende Informationen erhalten Sie auch in unserer Streupflicht-Satzung.